Eltern sind die wichtigsten Lehrer

Kinder, die in der Vorschulzeit wenig geistige Anregung bekommen haben, verfügen bei der Einschulung über weniger Fähigkeiten und laufen Gefahr, hinter ihren ursprünglichen Möglichkeiten zurückzubleiben.

Das Zuhause, und nicht die Schule, ist der wichtigste Ort des Lernens.

Im Vorschulalter werden 50 Prozent der Nervenzellen des Gehirns miteinander verbunden – ein Fundament, auf dem zukünftiges Lernen aufbaut.

In diesem Zusammenhang spricht man auch von Fenstern der Gelegenheit, also von Zeitabschnitten in diesen entscheidenden Jahren, in denen ein Kind unbedingt mit vielfältigen Lerninhalten konfrontiert werden soll, weil Milliarden von Nervenzellen nur darauf warten, miteinander verbunden zu werden.

Daher ist es in dieser Lebensphase wichtig, die Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit nachhaltig zu stärken und zu trainieren.