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Die MUSIKSCHULE FREUND ist seit 1986 eine private Musikschule.

Inhaber und Leiter:
Herbert Freund
Am Galgenbach 1
63628 Bad Soden Salmünster

Die MUSIKSCHULE FREUND ist Mitglied im HMV (Hessischer Musikverband).

Ziele der MUSIKSCHULE FREUND

Wir fördern nach pädagogischen Gesichtspunkten Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Wir kooperieren mit Kindertageseinrichtungen und vermitteln musikalische Grundbildung.

Wir sind verlässlicher Kooperationspartner der allgemeinbildenden Schulen.

Wir gestalten durch Konzerte und Projekte aktiv das kulturelle Leben der Region: zB.: in Bad Soden-Salmünster, Steinau a.d. Str. und Schlüchtern und anderen Orten.
(z.B. öffentliche Konzerte in der Stadthalle Salmünster und im Konzertsaal der Spessart-Therme Bad Soden, musikalische Gestaltung der jährlichen Seniorenweihnachtsfeier, der jährlichen „Ehrung verdienter Bürger“, beim „Hessischen Bädertag“ und verschiedenen Stadtfesten in Bad Soden-Salmünster, Konzerte in der Katharinenkirche in Steinau und Mitwirkung zu verschiedenen Anlässen in Schlüchtern u.v.a.).

Wir haben engen Kontakt zu anderen kommunalen Kulturanbietern und sind Kooperationspartner der freien Initiativen und Musikvereine.

Wir verstehen uns als Verknüpfungspunkt vieler musikalischer Aktivitäten am Ort und unterhalten enge Kooperationen mit der freien Kulturszene von der Rockband (z.B.: Altstadtfest Salmünster und Stadtfest Bad Soden) bis hin zu musikalischen Aktivitäten der Kirchengemeinden (z.B. Pfarrfest, Taufe, Hochzeit).

Wir sind Kooperationspartner der Musikhochschulen, indem wir talentierte junge Menschen auf ein Studium vorbereiten und Studenten/Innen eine Berufsperspektive geben.

Wir arbeiten mit anderen Musikschulen der Nachbarstädte zusammen.

Wir greifen aktuelle Zeitströmungen auf und setzen sie durch entsprechende Konzepte in ein musikpädagogisches Umfeld. (z.B. Rock-/Pop-Band, Pop-Chor, Musik und Computer).

Wir führen zeitlich begrenzte Projekte durch (z.B. Musical).
Sie dienen der Erweiterung des musikalischen Horizonts der Schülerinnen und Schüler, der Erprobung neuer künftig dauerhafter Unterrichtsangebote, der Ansprache neuer Interessenten oder der Erprobung von Kooperationsmodellen.

Wir professionalisieren unser Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit durch verschiedene Leistungsprüfungen (D-Reihe des Hessischen Musikverbandes).

Wir engagieren uns in Fortbildungsveranstaltungen der Tagesmütter (Bad Soden-Salmünster, Steinau a.d. Str., Schlüchtern, Sinntal) und der Erzieher/Innen.

Das Kollegium

Der Inhaber der MUSIKSCHULE FREUND, Herbert Freund verfügt gleichermaßen über musikpädagogische wie auch betriebswirtschaftliche Kompetenz.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben ein musikpädagogisches bzw. künstlerisches Studium abgeschlossen bzw. verfügen über adäquate Qualifikationen (nachgewiesene langjährige Künstlerische bzw. musikpädagogische Tätigkeit).

Wir legen Wert auf ein teamorientiert agierendes Kollegium, das durch intensive Abstimmung und gemeinsame Projekte einheitliche Ziele verfolgt.

Leitlinien

Die Lehrerinnen und Lehrer der MUSIKSCHULE FREUND vermitteln Freude am Musizieren, zeigen Wege zu einer sinnhaften Freizeitbeschäftigung auf, stiften Kontakte zwischen kreativen Menschen und verstehen sich als Teil unseres Bildungssystems.
Unsere Instrumental- und Vokalpädagogen unterrichten nach verpflichtenden Struktur- und Lehrplänen mit klar gegliedertem Unterrichtsaufbau.
Im Bereich der neuen Medien und den Kooperationen mit den allgemeinbildenden Schulen, Verbänden und Vereinen werden ständig neue Handlungsfelder entwickelt.

Unser Angebot: Multidimensionaler Gesangs- und Instrumentalunterricht

Die LehrerInnen an der MUSIKSCHULE FREUND unterrichten seit September 2011 nach einem neuen “Creative Konzept für Musikschulen”

Die Veränderung des Unterrichtskonzeptes folgt der VISION und der festen Überzeugung, dass zukünftiger Musikschulunterricht ganz anders sein muss als heute.

Wir entwickeln neue, abwechslungsreiche und dem Erlebnischarakter größeren Raum bietende Unterrichtsformen.

Das Konzept “Multidimensionaler Gesangs- und Instrumentalunterricht” ist…

 

1. … Lernen mit zwei – oder besser mehr – Unterrichtspartnern.

Nicht nur Schüler sind Partner, sondern auch der Lehrer. Die Unterrichtssituation sollte so gestaltet werden, dass variable Rollenzuweisungen erfolgen können und eine permanente Kommunikation über die gegenseiteige Vermittlung und Kontrolle Lernfortschritten stattfindet. Hier erweist sich die wirklich partnerschaftliche Grundeinstellung im Unterricht.

 

2. …Lernen in einem oder mehreren Unterrichtsräumen

Nicht jede Unterrichtszeit muss gemeinsame Zeit mit dem Lehrer sein. Schüler können sich auch zu Einzelübungen oder Kleingruppenarbeit in andere Räume oder Raumteile zurückziehen. Dies ist organisatorisch leichter, wenn mehrere Lehrkräfte am “Multidimensionalen Unterricht” mitwirken (Punkt 4). Aufteilung des Unterrichts und Wiederzusammenführung des Unterrichts müssen von der Lehrkraft koordiniert und  Lernschritte konkret vereinbart werden.

 

3. … Lernen in flexiblen Unterrichtszeiten

Je nach Lerninhalt und Motivationslage des Schülers sind längere oder kürzere Unterrichtszeiten sinnvoll. Manchmal erweist sich eine Einzelschüler-Förderung notwendig, ein andermal ist die Gruppenarbeit ergiebiger. “Multidimensionaler Unterricht” ist  regelmäßig länger als “normaler” Unterricht. Dies ermöglicht eine freie, großzügige Unterteilung in Einzel-/ Gruppen- und Klassenunterricht oder auch in bestimmte Inhaltsfelder (Instrument, Gehörbildung, Theorie, Körpertechnik u.s.w.) und erlaubt so eine weitere “Spannungskurve”.

 

4. … Lernen mit einer oder mit mehreren Lehrkräften

Das Element des Teamteaching kann sinnvoll einbezogen werden. Nicht nur der Schüler lernt vom Lehrer, sondern auch umgekehrt und auch die Lehrkräfte voneinander, die zudem ihre Erfahrungen nachher in Fachgesprächen austauschen können. Bei unterschiedlichen Instrumenten ergeben sich Einblicke in deren Didaktik, die vielleicht Anregungen und Transfers auf das eigene Instrument ermöglichen. Die Erfahrung des eigenen Lernens kann sich positiv auf die eigene Unterrichtgestaltung auswirken.

 

5. … Lernen mit Partnern gleichen oder verschiedenen Alters

Das Spannungsfeld bei ungleichaltrigen Schülern kann positiv genutzt werden, indem die altersbedingten Erklärungsweisen und Lernverhalten zu einer mehrfachen Anleitung unter verschiedenen Gesichtspunkten führen. Gegenseitige Toleranz und wechselseitiges Vorbildsein dienen dem musikalisch bezogenen solzialen Lernen. Bei jüngeren Schülern könnten auch die Eltern dabeisein und einbezogen werden, um das häusliche Verständnis und die Förderung des Übens zu verbessern; auch können sie als Koordinatoren in anderen Unterrichtsräumen eingesetzt werden.

 

6 … Lernen mit Partnern gleichen oder unterschiedlichen Niveaus

Unterschiedliche Niveaus zulassen, heißt breits, Schüler im Gruppenunterricht nicht mit “Bremsen” und “Drängen” künstlich auf dem gleichen Stand zu halten, sondern individuelle Entwicklingen als eigene Dynamik zu nutzen. Statt Motivation und Unterrichtszeit zu vertun, kann ein bewusst unterschiedlicher Könnensstand pädagogisch fruchtbar sein – gerade in weiter auseinanderliegenden Fällen:

Ein Anfänger wird durch einen fortgeschrittenen Partner unter Umständen mehr motiviert als durch das unerreichbare Vorbild des Lehrers. Er verfolgt die Literatur, die Inhalte und Methoden des fortgeschrittenen Unterrichts im Hinblick auf sein eigenes Fortschreiten, kann mit einfachen Begleitungen schon teilnehmen.

Für den Fortgeschrittenen ergibt sich Gelegenheit, Dinge zu vertiefen, die er früher nicht ausreichend gelernt oder zu denen er keine Beziehung hatte. Einer kann auch “Mentor” des anderen sein und durch das Wiedererklären und Vormachen vertieft lernen. Schüler, die Musikpädagogik studieren wollen, könnten hier praxisorientiert angeleitet werden.

 

7. … Lernen gleicher – oder sogar verschiedener Instrumente

Für das eigene Instrumentalspiel ist ein Blick in Nachbars Garten nie von Nachteil. Hier könnte sich manchmal eine neue Motivation oder eine andere Orientierung ergeben, das Instrument zu wechseln oder ein zweites zu lernen. Bei Mehrfachqualifikation der Lehrkraft oder auch bei Team-Teaching (Punkt 4) wäre ein solcher Unterricht realisierbar. Überdies bietet sich hierbei auch die Möglichkeit kammermusikalischen Zusammenspiels.

“Multidimensionaler Gesangs- und Instrumentalunterricht” ist ein Konzept, das in allen Stufen realisiert werden kann. Beteiligte Lehrkräfte brauchen nicht von heute auf morgen umzudenken, sondern können mit erweiterten oder flexiblen Gruppenunterrichten beginnen und je nach eigenem, wachsenden Vermögen, Interesse und Erfahrung zu anderen Formen weitergehen. Angeregt wird die Bildung von “Keimzellen” an der Musikschule, also von Lehrerteams, die ihre Erfahrungen gegenseitig austauschen bzw. auch gemeinsame Multidimenionale Unterrichtsstunden durchführen können. Als Lohn der intensiveren Vorbereitung solcher Unterrichtsformen könnte die Zielvorstellung eines lebendigen stressfreien Arbeitens in anregender Kommunikation zwischen Kollegen und Schülern motivieren. Schon bald würde sich der Lohn der Mühe auch in besseren Pädagogischen Ergebnissen auszahlen, die sowohl im gelösten Umgang mit dem Instrument wie auch in der sozialen Ausstrahlung spürbar würde.

“Klavierspieler als Musizierpartner”

heißt ein weiteres Projekt, das  ”die Klavierspieler aus ihrer Vereinzelung herauszuführen soll”.

Das Klavier steht an erster Stelle der Beliebtheitsskala der an Musikschulen zu lernenden Instrumente. Fast 140.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsende erhalten an den deutschen Musikschulen Klavierunterricht, und dies – nach altem Brauch – zumeist im Einzelunterricht. Bis ihre Fähigkeiten zum kammermusikalischen Spiel ausreichen, gehen oft viele Jahre “Einzelhaft” ins Land, und die Motivation zum Zusammenspiel wird nicht frühzeitig entwickelt. Bei nicht wenigen geht auch die Motivation völlig verloren . Musikschulen haben jedoch das Ziel, ihre Schüler zum gemeinsamen Musizieren anzuleiten: und das Klavier ist eigentlich eines der universellsten Instrumente unserer Musikkultur, deshalb sollen, durch die Projektidee angeregt, Möglichkeiten ausprobiert werden, das Klavier im Ensemlespiel stärker einzubinden.

Eine regelmäßige Feststellung der Fortschritte soll Schülern, Eltern und Musikschule den individuellen Entwicklungsprozess aufzeigen.

Wir wenden uns an möglichst alle Generationen mit individuell gestalteten Inhalten.

Der Fächerkanon reicht vom Elementarbereich für Eltern mit Kleinkindern, Kindergarten- und Schulkindern bis zum Instrumental- und Gesangsunterricht.

Wir unterrichten eine Vielzahl von Instrumenten.

Wir unterrichten möglichst alle Stilistiken von Klassik über Jazz bis Pop und Rock.

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Mitwirkung in Orchestern, Chören, Ensembles und Bands an und beleben durch Auftritte das kulturelle Leben am Ort.

Das gemeinsame Musizieren wirkt motivierend, stärkt die Sozialkompetenz und Teamfähigkeit und stiftet einen engen Kontakt zwischen kreativen jungen Menschen.

Wir fördern Talente und helfen bei der Vorbereitung auf ein Musik-Hochschulstudium.

Wir halten nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens Angebote für Erwachsene vor.

Wir entwickeln und führen Angebote im Bereich der neuen Medien, der Komposition, dem Songwriting und der Produktion am Computer durch.